1935 entstand die erste Gö 1 "Wolf", konstruiert von Wolf Hirth und Reinhold Seeger. Die als Übungsflugzeug gedachte Maschine, eignete sich aber durch ihre Wendigkeit auch besonders für den Kunstflug. Die Verwandschaft zum Grunau Baby ist dabei unverkennbar.
Ähnlich dem Original, kann auch das Modell nicht mit übermäßigen Flugleistungen aufwarten. Dafür ist sie aber sehr wendig, was bei engen Thermikbärten von Vorteil ist.
Ihr größtes Plus ist aber ihr fantastisches Flugbild, welches jede Stunde in der Werkstatt rechtfertigt.
Diese Bilder zeigen die Gö bei ihren ersten Flügen. Sie verhielt sich von Anfang an lammfromm. Im F-Schlepp kann man die Hände in die Taschen stecken, so stabil fliegt sie. Nur der Landeanflug sollte nicht zu weiträumig geflogen werden, aufgrund der schon genannten Gleit"leistung". Die Landeklappen erlauben aber ohne Probleme einen recht steilen Anflug.